Pressemitteilung
Chemnitz, den 09.11.2009
Veränderte Rahmenbedingungen fordern sächsische Wasserwirtschaft
- Experten diskutieren beim Wasser- und Abwassertag der envia AQUA in Mittweida über aktuelle Fragestellungen
Veränderte Rahmenbedingungen stellen die sächsische Wasserwirtschaft immer wieder vor neue Herausforderungen. Genau 20 Jahre ist es her, dass die Wende auch eine Wende in den Strukturen und Strategien der Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung nach sich zog. Die Ver- und Entsorger, Bund und Länder investierten massiv in die Versorgungssicherheit und Versorgungsqualität. Im Vordergrund stand dabei der Verbraucher- und Umweltschutz. Mit Erfolg: National und international hat Ostdeutschland deutlich aufgeholt. Die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung bewegt sich heute auf einem sehr hohen Niveau.
20 Jahre sind eine lange Zeit und machen vor Veränderungen in der Wasserwirtschaft nicht halt. Stichworte sind die demografische Entwicklung, der Klimawandel, der wirtschaftliche Strukturwandel und veränderte Verbrauchsgewohnheiten der Bürger, die sich direkt auf die wasserwirtschaftliche Infrastruktur auswirken. „Damit eine wirtschaftliche Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung dauerhaft sichergestellt werden kann, müssen alle Beteiligten diese Einflussfaktoren erkennen, bewerten und Maßnahmen ableiten.“ erläutert Dr. Michael List, Geschäftsführer der envia AQUA. „Sollen Gebühren, Beiträge und Entgelte auf einem für den Bürger und die Wirtschaft verträglichen Niveau gehalten werden, sind Entscheidungen zur Infrastruktur der aktuellen Situation anzupassen.“List weiter.
Wie sehen diese Zukunftskonzepte aus und wie ist die kommunale Infrastruktur der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in Sachsen anzupassen? Anregungen dazu geben namhafte Exper-ten aus Politik, Wirtschaft und der Wasserwirtschaft auf Einladung von envia AQUA und dem Sächsischen Städte- und Gemeindetag am 13. November in Mittweida beim 5. Wasser- und Abwassertag. Mehr als 100 Vertreter von Kommunen, öffentlichen Aufgabenträgern und Stadtwerken aus Sachsen werden dazu erwartet.
Hintergrund
Die envia AQUA GmbH, Chemnitz, ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM). Das Unternehmen ist Dienstleister für Aufgabenträger der Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung in den neuen Bundesländern. Es ist in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen im Wassergeschäft tätig.
Die envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM), Chemnitz, ist der führende regionale Energiedienstleister in Ostdeutschland. Das Unternehmen versorgt rund 1,4 Millionen Kunden mit Strom, Gas, Wärme, Wasser und energienahen Dienstleistungen. Einer aktuellen Studie des Forschungs- und Beratungsinstituts Inomic GmbH, Leipzig, zufolge sichert enviaM mehr als 1,3 Milliarden Euro Wertschöpfung, rund 15.000 Arbeitsplätze und annähernd 320 Millionen Euro Steuereinnahmen in der Region. Jeder Euro, den das Unternehmen als Wertschöpfung ausweist, bewirkt fast zwei weitere Euro Wertschöpfung.
Ihre Ansprechpartnerin bei der envia AQUA GmbH:
Anja Liefers
Pressesprecherin
Telefon: (03 71) 4 82 - 86 14
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